Betrüger geben sich als Firmenchef oder Geschäftsführer (CEO) eines Unternehmens aus, um die Überweisung größerer Geldbeträge anzuordnen. In den USA ist diese Art von Wirtschaftskriminalität seit längerem bekannt. Nun häufen sich auch Deutschland die Fälle.

Vorgehensweise der Betrüger:
Die Betrüger beschaffen i.d.R. über Wirtschaftsberichte, Handelsregistereinträge, Homepage, Werbebroschüren und soziale Netzwerke Informationen über das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Das Ziel ist, Wissen über Geschäftspartner und künftige Kapitalanlagen des Unternehmens, sowie Tätigkeitsbereiche und Funktionen der einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen zu sammeln. Der Kontakt zu den „ausgespähten“ Mitarbeitern wird meist über verfälschte E-Mail-Adressen oder durch Anrufe mit verschleierten Rufnummern aufgenommen. Dabei geben sich die Täter als Geschäftsführer, Handelsvertreter oder ähnliches aus und fordern die Überweisung größerer Geldbeträge.

Wie kann man sich schützen:
- Mitarbeiter über das Thema „CEO – Fraud“ informieren und sensibilisieren
- Firmenintern klare Regeln bzgl. Rücksprachen und Vollmachten aufstellen
- Bei Zahlungsanweisungen höherer Geldbeträge:
• Absenderadresse der E-Mail genau prüfen auf Buchstaben-/Zahlendreher, korrekte Schreibweisen
• Beim genannten Auftraggeber schriftlich oder telefonisch rückversichern, dass die Zahlungsaufforderung korrekt ist

Bei Fragen zu diesem Thema steht Ihnen das aobis-Team gerne zur Verfügung.